Es gibt Führungskräfte, die trotz eines klar formulierten Kriterienkatalogs und priorisieren, fokussieren und delegieren die Kontrolle über ihren Kalender nicht zurückgewinnen. Dies liegt oft daran, dass sie zwar die Kriterien anwenden, die daraus folgende Entscheidung aber nicht kommunizieren.
Ihnen fällt es schlicht schwer, die Botschaft mitzuteilen. Für sie ist ein „nein“ gleichbedeutend mit der Ablehnung eines Menschen. Sie betrachten nicht die anstehende Frage „Will ich diesen Termin annehmen?“. Sie beantworten für sich vielmehr die Frage „Gefährdet ein nein auf diese Terminanfrage meine Beziehung zu diesem Menschen“.
Für diejenigen unter uns, die gut und gerne nein sagen, mag es schwer vorstellbar sein, dass es solche Menschen gibt. Allerdings ist dieser Wille, die Beziehung um jeden Preis zu bewahren, ein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal, das ungefähr die Hälfte der Menschen aufweisen. Jeder zweite Mensch, der uns begegnet, kann also schlecht nein sagen. Zählen Sie auch dazu?
Ein Weg aus dieser Lage ist es, einen Moment innezuhalten, durchzuatmen und sich die Kriterien anzuschauen: Ein „Ich nehme nicht teil, weil bei diesem Termin keine Führungskraft nötig ist.“ klingt viel netter als ein „nein.“ Die Nutzung der Kriterien ermöglicht eine differenzierte Betrachtung, die dem Gegenüber erlaubt, die Entscheidung nachzuvollziehen. Viel wichtiger ist aber, dass sie den Entscheider aus dem Stress in eine Ruhephase bringt, die sich gut anfühlt. Und wenn sich etwas gut anfühlt, tun wir es auch gerne.
Zählen Sie zur Hälfte der Menschen, die schlecht nein sagen können?
Welche Gedanken und Gefühle entstehen bei Ihnen, wenn Sie obige Zeilen lesen?
Wollen Sie lernen, nein zu sagen?
Gerne können wir diese zentrale Veränderung für Führungskräfte, die zu wenig Zeit haben, gemeinsam besprechen und eine Lösung entwickeln. Senden Sie mir einfach eine (Sprach-) Nachricht via WhatsApp an +49 173 2525823 und wir vereinbaren einen Termin!