Ein anderer Grund, warum Führungskräfte zu wenig Zeit haben, liegt in Sätzen wie:

„Müßiggang ist aller Laster Anfang.“
„Sich regen bringt Segen.“
„Ohne Fleiß kein Preis!“
„Schaffe, schaffe, Häusle baue.“

Kennen Sie solche Sätze? Was tun sie mit Ihnen?

Dies sind so genannte „Glaubenssätze“, d.h. Aussagen, an die wir glauben und die für uns großen Wert haben. Wir haben sie häufig in unserer Familie gelernt im Sinne von „dies ist richtig, dies ist falsch“. Unsere Glaubenssätze haben einen großen Einfluss auf unsere Wahrnehmung und wie wir unsere Arbeit organisieren:
„Der Kapitän geht als Letzter von Bord.“
Wenn ich diesen Glaubenssatz habe, verlasse ich das Büro erst, wenn niemand sonst mehr da ist. Kein Wunder, dass ich erst dann zu Hause bin, wenn meine Kinder schon längst im Bett sind.
„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“
Wenn Führungskräfte mit diesem Glaubenssatz delegieren, bleibt bei ihnen oft ein schaler Beigeschmack. Sie fragen sich, was der andere denn wohl nun tut. Diese Unruhe führt häufig zu Mikromanagement, indem die Führungskraft mehrfach am Tag nachfrägt und damit das Problem, zu wenig Zeit zu haben, verstärkt. Überstunden bleiben nicht aus.
„Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen.“
Dieser Satz drückt klar aus, dass Arbeit kein Vergnügen ist; sie ist vielmehr eine Last, die man zu tragen hat. Wer diesen Glaubenssatz hat, der empfindet bei der Arbeit häufig die Last am eigenen Körper und erlaubt sich nicht, in der Arbeit auch Vergnügen zu sehen und zu empfinden. Negative Emotionen und Gefühle sind fast schon programmiert.

Die gute Nachricht ist, dass Sie Ihre Glaubenssätze verändern können und sich so mental die Freiheit schaffen, um die „Führungskraft mit zu wenig Zeit“ hinter sich zu lassen.

Wie das geht, erkläre ich Ihnen gerne. Senden Sie mir einfach eine E-Mail an felix@felix-mueller.coach , um einen Termin zwischen 7 und 21 Uhr, auch gerne am Wochenende zu vereinbaren –

Sie haben ja schon wenig Zeit, dann wollen wir diese gut nutzen!